Die richtigen Worte

Liebe Ines,
nicht von Beginn an, aber nun doch schon eine ganze Zeit lang habe ich Deinen Blog und Eure Geschichte verfolgt und wenngleich ich mich kaum zu Wort gemeldet habe, so haben mich das was ihr erleben musstet und die Art und Weise, wie Du uns alle daran hast teilhaben lassen, in einem Maße berührt, für die ich kaum einen angemessenen Ausdruck finde.
Und ja, würde ein Buch über Eure Geschichte erscheinen, ich wäre eine der ersten Personen, die es kaufen würde. Und ich bin tief überzeugt davon, dass viele andere Menschen es mir gleichtun würden.
Ich bin felsenfest davon überzeugt, dass dieses Buch geschrieben werden MUSS. Es MUSS geschrieben werden für Simon, für Eure Familie und für die vielen anderen Menschen, die von schwerer Erkrankung betroffen sind. Es MUSS geschrieben werden, damit das Thema Krankheit, mit allem was dazu gehört, zurück in unsere gesellschaftliche Mitte geholt wird. Es MUSS geschrieben werden, damit die Isolation, die kranke Menschen so häufig erleben, durchbrochen wird. Und es MUSS geschrieben werden, weil Eure Geschichte zeigt, dass trotz allen Schmerzes, den eine so heimtückische Erkrankung mit sich bringt, ein Leben aus tiefstem Herzen geführt werden kann.
Mein Blog ist nur sehr klein und auch habe ich leider keinen Verleger an der Hand, der Dich in Deinem Vorhaben, Eure Geschichte in Form eines Buches festzuhalten, unterstützen könnte. Trotzdem möchten ich wenigsten einen kleinen Teil dazu beitragen, dass dieses Buch zustande kommt, dass Simons Wunsch in Erfüllung geht.
Deshalb werde ich Deinen Artikel Teilen, Teilen und nochmals Teilen. In der Hoffnung, dass er zu gegebener Zeit auf die richtigen Menschen trifft, die Dir die notwendige Unterstützung zuteil werden lassen können, damit Dein Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann.

Ich bin in Gedanken bei Dir und Deiner Familie und wünsche Euch von ganzem Herzen alle Kraft der Welt.

Daniela

Weg ins Leben 2.0

Unser Held und Ich haben uns, total neumodisch, im Internet kennengelernt. Er hatte mich mehrfach angeschrieben bevor ich endlich reagiert habe. In seinem Profil stand, dass er keine Kinder möchte, ich aber hatte bereits die kleine, damals 5 Monate alte Einhornbändigerin im Arm.

DIGITAL CAMERA DIGITAL CAMERA

Irgendwann antwortete ich ihm. Wir schrieben hin und her, eine ganze Weile lang. Irgendwann haben wir uns getroffen, einige Zeit später lernte er die Heldentochter kennen und verliebte sich sofort in die blauen Augen, die ihn da angestrahlt haben.

Kurz danach stand in seiner Wohnung ein Babyreisebettchen, ein Hochstuhl und eine Spielzeugkiste.DSCI0398

Die Jahre danach erzählte Simon mir immer wieder, dass er sich in meine Worte verliebt hat, in meine Art und Weise zu schreiben. Unser Held sagte immer, dass mein Schreibstil sehr lebendig und ausdrucksstark ist. Ich hab nie verstanden, was er an meiner Art und Weise etwas schriftlich festzuhalten so toll gefunden hat.

Ursprünglichen Post anzeigen 938 weitere Wörter

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: