Just a thought

Es ist niemals möglich einem anderen Menschen die eigene, innere Realität in vollem Umfang zu vermitteln. So sehr wir uns auch anstrengen, so sehr wir uns bemühen.  Insofern wird es auch immer nur in Ansätzen möglich sein einem anderen, außenstehenden Menschen zu vermitteln, wie es sich anfühlt krank zu sein. Dies ist es wohl was schlussendlich unter „existenzieller Einsamkeit“ zu verstehen ist. In letzter Konsequenz sitzen wir alle irgendwie alleine in unserem ganz persönlichen „Lebensboot“ und sind verdammt den Stürmen des Lebens zu trotzen. Ein Gedanke der mich einerseits schmerzt und mich manchmal auch ängstigt, der mir gleichzeitig jedoch auch dazu geeignet scheint, die Menschen einander näher zu bringen. Mich den anderen näher zu bringen. Der Gedanke, letztendlich nie in Gänze zu wissen, was der andere innerlich erlebt, (und das andere nicht wissen können was ich erlebe!!!! ) macht mich irgendwie demütig. Er lässt mich respektvoll und voller Offenheit auf das Schicksal des anderen blicken und hilft mir dabei meine eigenen Erwartungen darauf „verstanden werden“ zurück zu nehmen. Insgesamt scheint es mir ein sehr hilfreicher Gedanke zu sein. Hoffentlich erinnere ich mich möglichst oft an ihn!!!!!

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