Frühlingsboten

„Am Grunde des Herzens eines jeden Winters liegt ein Frühlingserahnen“

-Khalil Gibran-

Noch ist es kalt und grau hier im Tal und dennoch, der Frühling kündigt sich bereits an, denn die Reiher sind zurück zu ihren Nestern gekehrt und bereiten diese auf die Ankunft ihrer Jungvögel vor.

Eigentlich sieht man hier bei uns das ganze Jahr über Graureiher und sie zählen wohl auch nicht zu den Zugvögeln im eigentlichen Sinne. Ihre Nester, hier bei uns auf der Wiese, verlassen sie jedoch nach der Aufzucht ihrer Jungtiere, um im nächsten Jahr zurück zu kommen….so zumindest lässt es ich hier bei uns beobachten.

Schön ist das , ich freue mich jedes Jahr auf`s Neue….. die Natur ist einfach so verlässlich!!!!!

Epilog:

Graureiher ernähren sich vor allem von Fischen und Amphibien, was ihnen leider einen schlechten Ruf bei Fischern und Teichbesitzern eingebracht und so dazu geführt hat, dass ihre Bestände eine Zeit lang stark dezimiert wurden. In der Zwischenzeit hat sich die Lage für diese beeindruckenden Vögel jedoch wieder verbessert und laut NABU-Vogelportrait gelten sie heute hierzulande nicht mehr als gefährdet ..…Dem Himmel sei Dank…..ich würde sie sehr vermissen!!!!!!

6 Comments on “Frühlingsboten

  1. Hallo Daniela,
    inzwischen ernähren sich die Graureiher auch zu einem beträchtlichen Teil von Mäusen. Hab ich gehört oder gelesen, aber auch schon selbst beobachtet: Letzten Herbst hat einer wochenlang täglich auf der Wiese gejagt, an der ich bei meinem Spaziergang immer Bänklepause mache. Er stand dann reglos vor einem Mausloch, leicht vorgebeugt, in Schrittstellung und mit halb gestrecktem Hals, um dann blitzschnell zuzustoßen, wenn ne Maus auftauchte.
    Einmal würde ich auch Zeuge, wie er eine Maus erwischt hat, die dann im Ganzen verschluckt würde…

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    • Hallo Stefan, ja…das hatte ich auch gelesen und auch hier bei uns kann man sie immer wieder auf den Wiesen beim Jagen beobachten. Ich finde es immer wieder faszinierend wie geduldig und achtsam sie abwarten um dann im richtigen Augenblick gezielt und blitzschnell zuzuschlagen. Da kann man echt was lernen von😊😉…weshalb sie in der Zwischenzeit mehr Mäuse fressen? …ich weiß es nicht, ist aber eine spannende Frage🤔…vielleicht weil es weniger Fische gibt 🤔…

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      • Ich vermute Mal, dass ihnen diese Nahrungsumstellung geholfen hat, die zunehmende Trockenlegung von Feuchtwiesen im letzten Jahrhundert zu überleben. So hat es jedenfalls mein Vater mal erklärt, der Biolehrer war.

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      • Ah, okay…das klingt sehr schlüssig. Demnach sind sie wahrlich Anpassungskünstler, die dem Raubbau an der Natur, den wir Menschen betreiben, tapfer standhalten. Mich stimmt das einfach immer wieder traurig….😔

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      • Ja, mich auch, aber es macht mir auch Hoffnung, zu sehen, dass die Natur immer wieder Möglichkeiten findet, mit dem Mist umzugehen, den wir Menschen so verbocken.
        Ich hoffe, du kannst auch den schönen Frühlingstag genießen. Ich liege gerade in Wolldecke gemummelt auf dem Balkon, muss jetzt aber mal rein, weil mein Gesicht schon meint, das reicht jetzt langsam mit der Sonne…

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      • Ja, das hast Du Recht 😊👍..bei uns ist es leider nicht ganz so schön. Im Moment hänge ich noch im Sessel, aber ich werd nachher auch noch raus schauen…mal gucken ob mir was vor die Linse fliegt, ein wenig Ablenkung tut Not😌…wünsche Dir noch einen schönen Tag und nicht die Nase verbrennen 😬😉🙋‍♀️

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