In the desert you can remember your name

Der Glaube an das Leben, an sich selbst, an andere, muss sich auf dem harten Felsen der Realität gründen, das heißt , auf der Fähigkeit, Schlechtes dort zu sehen wo es ist“

-Erich Fromm-

Der letzte Termin mit meiner Psychoonkologin war ebenso heftig wie gewinnbringend. Deutlich wurde mir in`s Bewusstsein gerufen, wie gut meine Instinkte funktionieren. Wie präzise ich seelische Dispositionen sowie darin verborgene Gefahren wahrnehme. Und gleichzeitig, wie lange ich gebraucht habe, um meinen Instinkten zu folgen, mich auf sie zu verlassen. Die notwendigen Konsequenzen daraus zu ziehen……

Die Wunde des jahrelangen „Abgeschnitten Sein“ von alledem was die meisten Menschen in unseren Breitengraden unter Leben verstehen ist tief, Isolation schmerzt. Und gleichsam ist sie heilsam, bereitet den Weg in die Freiheit, hilft dabei die „Spreu vom Weizen “ zu trennen.

Dort wo die glühend heiße Sonne der Wüste alles in Schutt in Asche gelegt, jeden dürren Grashalm verbrannt und dem Erdboden gleich gemacht hat ist neues Grün, neues Leben entstanden.

Ich habe Familie, die sich näher ist als jemals zuvor, ich habe Menschen die mich lieben und Freunde die den Wert meines Seins zu schätzen wissen…

Alles was es zu tun gilt, ist darauf zu vertrauen, dass der neu gewonnene Boden unter meinen Füßen bereit ist mich zu tragen …….. Manchmal ist das nicht ganz einfach!!!!!!!

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