Glück

„Der Weg zum Glück besteht darin, sich um nichts zu sorgen, was sich unserem Einfluss entzieht“

-Epiktet, gr.Philosoph-

Bienen…..

„Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch 4 Jahre zu leben. Keine Bienen mehr, keine Bestäubung mehr, keine Pflanzen mehr, keine Tiere mehr, keine Menschen mehr…..“

Albert Einstein-
Die westliche Honigbiene ( Apis Mellifera) dient dem Menschen schon seit langer Zeit.

Bilder aus unserem Garten. Wie immer ist der Frühling hier bei uns im Tal unfassbar schön. Der Duft, die vielen Blüten, der Gesang der Vögel , das Zirpen der Grillen….ein unfassbares Geschenk, hier erhole ich mich, tanke Kraft und Lebensfreude, aller bestehenden Schwierigkeiten zum Trotz…..

Und dennoch, auch hier in dieser scheinbar noch intakten Welt macht es sich bemerkbar. Unsere Umwelt ist bedroht, wir sind bedroht….das Summen der Bienen ist selbst hier im Tal (zumindest bilde ich mir das ein) spürbar zurückgegangen.

Die Bienen sterben, ganze Bienenstaaten fallen erhöhten CO2-Werten in der Atmosphäre, verschiedenen Pestiziden und sicherlich nicht zuletzt dem Verschwinden der natürlichen Lebensräume zum Opfer…..

Noch immer stimmt es mich traurig, wenn ich an die wunderschöne Streuobstwiese hier ganz in der Nähe unseres Hauses denke. Abgeholzt, zu welchen Zwecken auch immer …Keine Ahnung!!!!

Dafür aber gibt es jetzt ein Mini- Bienenhotel an einem Baum, der auf einer anderen Wiese hier in der Nähe (noch) überleben durfte. Netter Versuch!!!!!! …aber doch auch irgendwie ziemlich hilflos, nicht wahr?!

Pause

„Eine halbe Stunde Meditation ist absolut notwendig, außer, wenn man sehr beschäftigt ist, dann braucht man eine ganze Stunde.“

Franz von Sales

Eine Stunde Auszeit am See………..

Vertrauen…..

“ Manchmal ist das Beste was Du tun kannst, nicht denken nicht vorstellen, nicht wundern. Atme einfach und habe den Glauben daran, dass alles gut ausgehen wird. vielleicht nicht so, wie Du es geplant hast, aber so wie es hätte sein sollen“

-Quelle unbekannt_

Abschied

„Der ist reich, dem das Leben die Abschiede schwer machte“

-Alfred Grünewald-

Für alle deren Aufgabe es gerade ist , einen geliebten Menschen gehen lassen zu müssen….in tiefer Verbundenheit……

Kinder……..

Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran“

–Antoine de Saint-Exupery –
(Der kleine Prinz)

Schade eigentlich!!!!….Um wie vieles lebendiger unsere Welt doch wäre……

Frohe Ostern….

„Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht , sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat – egal, wie es ausgeht.“

-Vaclav Havel-

Euch allen ein schönes, erholsames und friedvolles Osterfest…..auf dass wir in unserem Inneren niemals das Gefühl für den Sinn des Lebens verlieren, auch dann nicht wenn die Dinge im Außen uns sinnlos erscheinen..

Kindheit…..

„Kindisch ist nicht nur, wer zu lange Kind bleibt, sondern auch wer sich von der Kindheit trennt und meint, dass das was er nicht sieht, nicht mehr existiere“

– Carl Gustav Jung, Psychoanalytiker-

Geschenke…..

„Ich habe heute ein paar Blumen nicht gepflückt, um Dir ihr Leben zu schenken“

-Christian Morgenstern-

Sie virtuell zu verschenken, dem steht jedoch nichts im Wege…..Euch allen ein wunderschönes und erfülltes Wochenende……

Reiz und Reaktion…..

“ Zwischen Reiz und Reaktion gibt es einen Raum. In diesem Raum liegt unsere Macht , unsere Reaktion zu wählen . In unserer Reaktion liegen unser Wachstum und unsere Freiheit“

-Viktor Frankl-
(Österreichischer Neurologe und Psychiater, Begründer der Existenzanalyse, der dritten Wiener Schule der Psychotherapie)

Mein letzter Aufenthalt im Krankenhaus liegt nun bereits einige Tage zurück und wie immer hat es gedauert bis das Erlebte vom Bauch in den Kopf und wieder zurück gerutscht ist. Mittlerweile ist es verarbeitet und der Sinn steht mir kaum mehr danach, die gemachten Erfahrungen nochmals lebendig werden zu lassen.

Nur so viel sei erwähnt:

Die größte Herausforderung im Umgang mit einer komplexen und seltenen Systemerkrankung scheint mir die Kommunikation im medizinischen System zu sein.

Missverständnisse, gefördert durch persönliche Fallstricke und nicht zuletzt durch Rahmenbedingungen die eine „sprechende Medizin“ nahezu unmöglich machen…. Die tiefe Kluft, welche hierdurch entsteht, scheint geradezu unüberwindlich zu sein……

Ein Zustand der niemanden, weder Arzt noch Patient, zufrieden stellt…schlimmer noch, in letzter Konsequenz alle unglücklich macht, ein friedliches Miteinander zur Illusion für alle Beteiligten werden lässt.

Mein Mantra….. Bleib bei Dir selbst, lass los….bleib bei Dir selbst, lass los…..

Epilog:

Licht und Schatten lagen wieder einmal dicht beieinander. Schwieriges und Schönes, Hilfreiches und Ohnmächtiges, Erleichterndes und Beängstigendes. Erfreulich ist, dass die längst überfällige Knochenmarkspunktion nun hinter mir liegt. Beängstigend ist, dass ein weiterer Tumor in der Wirbelsäule gefunden wurde, dessen Gutartigkeit zwar vermutet, abschließend jedoch noch nicht beurteilt werden konnte. Hierfür fehlen bislang noch die Ergebnisse der Knochenmarkspunktion…

… die Reise geht demnach weiter, der Termin für die nächste stationäre Aufnahme steht bereits…. Loslassen, Durchatmen, bei mir selbst bleiben…mein Auftrag für die nächsten Wochen, mein ganz persönlicher Beitrag zum Frieden….

Flieg, Jonathan flieg…. so weit und so hoch wie Du nur kannst……

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