Wenn die Seele Trauer trägt…..

bekomme ich so unglaubliche Sehnsucht nach der Nordsee. Eigentlich geht’s mir körperlich besser. Sehr viel besser zumindest als in den vergangenen Jahren. Besser als vor der Behandlung, besser als während der Chemotherapie, besser als während der Ak- Therapie und besser als im Sommer als die Lungenbeteiligung wieder zurückgekommen ist.

Wirklich gut geht es mir aber nicht. Ja, das CellCept schlägt allmählich an, die Beschwerden werden weniger, sind nicht mehr ganz so ausgeprägt. Aber belastbar? Das geht definitiv anders!!!!

Und vor allen Dingen, meine Seele hat gelitten, ich bin mürbe. Ich stecke einfach nichts mehr weg. Dinge die mich früher lediglich am Rande gestreift hätten, werden zur Tragödie. Beschwerden die ich früher locker „weg-ignoriert“ hätte versauen mir regelrecht den Tag.

Ich spüre Perspektivlosigkeit in mir, obwohl da plötzlich wieder eine wäre, also zumindest ein Hauch davon. Aber irgendwie hat der Wolf doch alles in Stücke geschlagen. Ich bin in den vergangenen Jahren so oft wieder aufgestanden, hab von vorne begonnen, mein Leben wieder neu ausgerichtet. Immer mit demselben Ergebnis. Ganz egal was ich angefangen habe, der „Wolf“ hat es zerbrochen und in Stücke gerissen, mich mit leeren Händen zurückgelassen.

Und Hilfe? Die gab es nicht. Keine medizinische Hilfe, denn es hat Jahre gedauert bis man mir überhaupt geglaubt hat, dass ich krank bin. Und weitere Jahre bis ich behandelt wurde. Und psychologische Hilfe? Die gab es auch nicht, zumindest keine die auf das eigentliche Problem ausgerichtet gewesen wäre. Denn wer aus medizinischer Sicht nicht krank ist, der braucht diesbezüglich auch keine Hilfe…..

Ja, noch nicht einmal dann, als  die Lungenbeteiligung erkannt wurde und ich mit Chemotherapie behandelt wurde gab es weitere Hilfe. Ernährungsberatung!!  Ja, das schon. Aber keine Hilfe für die Seele

Versucht diese zu bekommen habe ich schon, so ist es nicht! Ich komme aus einem Beruf mit therapeutischem Hintergrund und weiß, dass im Falle einer schweren Erkrankung die Seele leidet und mitgenommen werden muss. Aber bekommen habe ich diese Hilfe nicht. Trotz mehrerer Anläufe nicht.

Mit Entsetzen erinnere ich mich an meinen letzten Versuch bei einem Therapeuten Fuß zu fassen. Leider hatte meine Geschichte da so überhaupt keinen Platz. Die Tatsache, dass ich jahrelang schwer krank und ohne Hilfe durchs Leben gegangen bin, meinen Beruf und mein Zuhause verloren habe, dass ich Todesangst hatte und niemand da war der geholfen hätte, all das hatte in diesem Gespräch keinen Raum. Vielmehr wurde ich (für mich mit beruflich entsprechenden Hintergrund nur allzu offensichtlich) nach Neurosen abgesucht. Und als ich damit nicht ausreichend dienen konnte (und schon gleich gar nicht wollte) wurde mir mitgeteilt, dass man meine Ansicht teile und darauf vertraue, dass ich in der Lage sei, Krisen aus eigener Kraft zu bewältigen.

Fast muss ich lachen während ich das schreibe, denn weiß Gott, das ist nun mehr als wahr. Ich bin seelisch ziemlich gesund und gut geerdet, denn wäre ich das nicht, dann hätte ich wohl nicht überlebt. Hätte gar keine Chance darauf gehabt mich durchzukämpfen, bis hin zur Diagnose, und weiter hin bis zur Behandlung.

Aber Hand aufs Herz!!!! Wie viele Krisen kann ein Mensch ertragen bis er zerbricht? Wie viel Todesangst kann er aushalten? Wie lange erträgt ein Mensch es mit dieser alleine gelassen zu werden? Wie lange hält ein Mensch es aus schwer krank zu sein und keine Hilfe zu bekommen? Nur für begrenzte Zeit, so viel ist sicher!!!! Ich denke fast 20 Jahre sind da schon ein Wort, oder?!

Ja, ich denke ich werde noch einen Anlauf nehmen. Nächste Woche werde ich mit meinem Hausarzt sprechen. Er weiß um die Tragödie die sich da in meinem Leben angespielt hat. Ich werde ihn bitten mit der Psycho-Onkologie Kontakt aufzunehmen. Vielleicht gibt es da ja jemanden der mir helfen kann, der es erträgt mein Stell-Dich-Ein mit dem Tod. Der es aushält dieser jahrelangen, absoluten Hilflosigkeit zu begegnen.

Ich hoffe, dass man dort versteht, dass ich jemanden brauche, dem ich meine Geschichte erzählen kann, der sie versteht, der begreift welcher Tornado über die Seele eines Menschen hinwegfegt, der schwer krank ist, aber dennoch ohne Hilfe bleibt.

Mal sehen ob das klappt. Denn ich habe ja „nur“ ein indolentes Lymphom. Aber können nicht auch Menschen mit Autoimmunerkrankungen schwer erkrankt sein? Können nicht auch Erkrankungen die jahrelang keinen Namen finden Todesangst auslösen? Erleben Menschen mit einer solchen Geschichte wie der meinen nicht dieselbe Angst, dieselbe Hilflosigkeit, dieselbe Verzweiflung wie ein Krebspatient? Und benötigen sie demnach nicht auch dieselbe Unterstützung wie ein solcher?!

Ich denke schon und ich hoffe darauf, dass dies verstanden wird. Ja, und noch mehr!!!! Ich hoffe darauf, dass dieser Gedanke Einzug hält im medizinischen System. Ich hoffe darauf, dass es künftig Therapeuten geben wird, die in der Lage sind auch dieses Problem zu erfassen, da es gesellschaftlich erfasst wird.

Ich hoffe darauf, dass auch im Bereich der seltenen Erkrankungen verstanden wird, was in der Krebstherapie schon längst verstanden wurde. Darauf, dass schwer kranke Menschen, egal von welcher Erkrankung sie betroffen sind, egal ob diese nun einen Namen hat oder nicht, entsprechende Hilfestellung bekommen…Ja, darauf hoffe ich!!! Nicht nur für mich, sondern ebenso sehr für die vielen anderen Menschen, von denen ich weiß, dass sie ganz ähnliche Geschichten zu ertragen haben, wie ich selbst….

 

Epilog:

Es ist schon merkwürdig, aber jetzt nachdem ich diese Zeilen verfasst habe, geht es mir deutlich besser und ich kann für den Moment noch nicht einmal mehr mit Sicherheit sagen, ob ich zu diesem Zeitpunkt tatsächlich noch Hilfe benötige oder ob es zur abschließenden Verarbeitung nicht ausreichend ist, meine Geschichte hier auf diesem Blog nieder zu schreiben und anderen Menschen zugänglich zu machen….man wird sehen! Kommt Zeit , kommt Rat und vielleicht Stück für Stück auch wieder ein kleines bisschen mehr an Perspektive…..

 

 

 

21 Comments on “Wenn die Seele Trauer trägt…..

  1. Sich etwas von der Seele schreiben hilft ungemein. Auch bei mir kam erst das Schreiben, und dann das Reden.
    Bring alles was du empfindest zu Papier.
    Und glaub mir, die Seele gibt nur so viel preis, wie du vertragen kannst.
    Also sei weiter mutig und teile dich mit!
    Alles Liebe und viel Kraft
    Gabi

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  2. Ja, besonders Todesangst wird von Psychologen gern gewaltsam auf kindliche Dramen geschoben. Habe ich bei Nele auch so erlebt. (Da muss doch schon immer ein Mutter/Tochter-Problem gewesen sein.) Verbunden mit Verärgerung, wenn nichts dergleichen gefunden wird. Bei Autoimmun-Erkrankungen wird gar mit Vorliebe das Entstehen der Krankheit auf psychische Störungen zurückgeführt. Diese Beschränkung/Beschränktheit wird bereits im Studium der Psychologie angelegt. Ein bedeutender Grund, weshalb ich es abgebrochen habe.
    Was mich selbst betrifft, so wurde mir in persönlichen Gesprächen mehr als einmal gesagt, man bekäme so viel aufgebürdet, wie man ertragen könne.
    Wäre es so, würden Menschen nicht zerbrechen.

    Gefällt 3 Personen

    • „Man bekommt nur so viel aufgebürdet wie man erträgt“ Was für ein grandioser Blödsinn!!!! Ein Hohn für all diejenigen die in ihrem Leben ein Trauma erleiden, dass so tief geht, dass es nicht mehr bewältigt werden kann. Und für mich lediglich Ausdruck persönlicher Unreife… Im Grunde sind alle diese Aussagen nur als „Abwehr“ gegen die eigene Hilflosigkeit zu betrachten. Aber dadurch werden sie für diejenigen, die sie sich anhören müssen nicht besser. Letztlich geht es, so denke ich zumindest, immer wieder darum, dass wir gesellschaftlich das Thema „Krankheit, Sterben und Tod“ wieder integrieren müssen. In einer Welt, in der alles immer machbar und möglich erscheint, werden diese Themen unter den Teppich gekehrt, und damit sie nicht angeschaut werden müssen, behilft man sich mit solch fadenscheinigen Aussagen. Unterm Strich tut das niemandem gut. Denjenigen die direkt betroffen sind ohnehin nicht, denn für diese werden solche leicht dahin geworfenen Sätze in einer Notsituation geradezu zur zusätzlichen Katastrophe. Aber auch nicht für diejenigen die sie aussprechen. Ausflüchte dieser Art schaffen lediglich Distanz zwischen allen Beteiligten und verhindern, dass echte Lösungen gefunden werden können. Lösungen im Sinne gemeinsamer, tiefer und echter Trauer hinsichtlich der Verluste , die Krankheit und Tod unweigerlich für uns alle mit sich bringen….
      Ich wünsche mir sehr, dass wir gesellschaftlich wieder zunehmend die Grenzen, denen wir als Menschen nun mal unterworfen sind, begreifen. Dies wird nichts daran ändern, dass wir Leid erfahren. Aber es wird verhindern, dass Menschen mit diesem Leid alleine gelassen werden.

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  3. Mich würde deine Geschichte sehr interessieren. Vielleicht schreibst du sie wirklich mal auf…
    Übrigens, meine Therapeutin war eigentlich Krankenschwester und hatte mit Schwerkranken zu tun. Sie hat genau die von dir beschriebene Lücke im System erkannt und ist deshalb Therapeutin geworden. Ohne Studium, aber mit viel eigener Erfahrung. Leider musste ich sie mit dem Mutter-Tochter-Problem konfrontieren, aber das ist nicht ihre Basis. Sie geht davon aus, dass schwere körperliche Kranheiten auch die Seele schwer krank machen können.
    Ich wünsche dir sehr, dass du mal auf so jemanden triffst!

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    • Es ist ganz großartig das zu hören!!! Ja, ich glaube die beste Basis dafür, andere Menschen in Krisensituationen unterstützen zu können, ist die eigene Erfahrung. Ja, die Seele kann den Körper krank machen, aber eben auch umgekehrt und unterm Strich ist es einfach wichtig, dass man auf genau den Menschen trifft, der das eigene Problem im Kern nachvollziehen kann. Ja, auch Mutter-Töchter-Konflikte können sehr tiefe seelische Wunden hinterlassen und ich wünsche Dir sehr , dass auch Du jemanden findest, der Dich in dieser Situation versteht und dir weiter helfen kann. Was das Schreiben meiner Geschichte anbelangt, ja ich schreibe wann immer etwas aus den vergangenen Jahren auftaucht. Die Ereignisse kommen mal mehr, mal weniger zurück an die Oberfläche. Je nachdem was ich im Außen gerade erlebe….aber das Schreiben tut mir unendlich gut und noch schöner ist es wenn sich jemand dafür interessiert was ich schreibe. Danke dafür!!!!……

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      • Dafür musst du mir nicht danken, geht es uns Bloggern nicht allen gemeinsam, dass wir etwas loswerden wollen und uns darüber freuen, wenn sich jemand anderes dafür interessiert? 😉 Ich meinerseits freue mich aber, dass ich dir mit meiner Rückmeldung eine Freude machen konnte!
        Eine kleine Beruhigung habe ich noch für dich: Meine Therapeutin hat mich wegen des Mutter-Tochter-Konflikts nicht rausgeworfen. Sie „kann“ auch das und hilft mir sehr damit. Insofern muss ich niemanden mehr finden, sondern „nur“ ordentlich mitmachen. 😉
        Liebe Grüße
        die Hoffende

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      • Ja, da hast Du vollkommen Recht… wir alle haben wohl den Wunsch, dass sich jemand dafür interessiert was wir zu sagen haben und dies nicht nur auf dem Blog..im Grunde ist das wie im richtigen Leben….Dann wünsche ich Dir weiterhin viel Erfolg mit Deiner Therapeutin…. der Weg kann ja bisweilen sehr anstrengend sein, aber er lohnt sich …alles Liebe Dir, Daniela

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  4. Pingback: Wenn die Seele Trauer trägt….. — Rudel-Leben – romanticker-carolinecaspar-autorenblog.com

  5. Ich verfolge deine Geschichte und es treibt mir beim lesen die Tränen in die Augen. Wie viel Leid und Schmerz der Mensch erträgt – das kann man nicht an irgendetwas messen. Menschen sind verschieden und demzufolge ist auch die Schmerzgrenze der Einzelnen sehr unterschiedlich.
    Es ist gut dass du durch das Schreiben einen Weg gefunden hast mit den traurigen Gegebenheiten besser umzugehen.
    Ich für meine Person bekam ebenfalls den Rat zu schreiben. Doch je mehr ich schrieb, umso schlechter ging es mir. Nun mache alles mit mir selber ab. Wie lange mir das noch gelinkt, das steht in den Sternen. In der Zwischenzeit habe ich aufgegeben um Hilfe zu bitten. Denn nach jedem Laborbesuch bekomme ich zu hören „Sie haben den Befund einer gesunden 17 Jährigen“. „Na toll und warum geht es mir dann so schlecht?“ Ein hilfloses Achselzucken ist die Folge!
    Also ich bin der festen Meinung – Seele frisst Körper!

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    • Ja, Du hast vollkommen Recht, die Schmerzgrenze eines jeden Einzelnen ist vollkommen unterschiedlich. Jeder Mensch erlebt das was ihm widerfährt anders. Nicht mehr um Hilfe bitten , ja… das kenne ich auch sehr gut. Irgendwann zieht man sich einfach auf sich selbst zurück. Aber gut erscheint mir das nicht!!! Es tut der Seele einfach nicht gut , wenn sie mit Sorgen, Nöten oder Krankheit alleine bleibt. Leider ist das gerade im Bereich der seltenen Erkrankungen ganz oft so , das diese oft sehr lange unerkannt bleiben. Mich hat hat das für eine sehr lange Zeit in eine fürchterliche Isolation getrieben, bis an den Rand des vollkommen Unerträglichen. Aus dieser Not heraus wurde zunächst unsere Facebook – Gruppe geboren und danach unsere ortsansässige Gruppe. Vieles muss man trotz alledem alleine mit sich selbst ausmachen und trotzdem tut es so unendlich gut nicht alleine zu sein. Ich möchte Dich herzlich einladen bei uns vorbei zuschauen , gemeinsam geht es einfach besser. Von ganzem Herzen, alles Liebe Dir, Daniela

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      • Meine Schmerzgrenze ist ziemlich hoch angesiedelt. Denn ich leide unter einer Medikamentenunverträglichkeit. Dieser Umstand erschwert eine Schmerzbehandlung erheblich.
        Allenfalls, wenn gar nichts mehr geht, bekomme ich mal eine Spritze. Das war es dann auch schon.
        Ansonsten kann ich mich anderen Menschen, wie auch in der Öffentlichkeit nicht öffnen. Leider bin ich schon zu oft an die falschen Menschen geraten.
        Was nun nicht bedeutet dass ich mich total verschließe. Hier in den Blogs habe ich meinen Spaß, aber ich lebe stets nach dem Motto „Wie es Innen aussieht geht niemand was an!“
        Wie du meinen Ausführungen entnehmen kannst – ich bin ein schwieriger Fall. 😉
        Ich sage mir immer wieder – es gibt Menschen denen es bedeutend schlechter geht als mir.

        Ich wünsche dir ein wunderschönes Wochenende!
        LG Lilo

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      • Danke für deine Einladung in die Gruppe. Doch ich habe festgestellt dass die Gruppe bei FB angesiedelt ist. Nach meinen Erfahrungen mit dieser Plattform bin ich dort ausgetreten und werde auch nie wieder beitreten. Also werde ich alles was hier bei WordPress angeboten wird wahrnehmen.
        Alleine das Wissen, das es viele Menschen gibt die sich in der gleichen Situation befinden wie ich hilft mir schon. Das bringt mir die Erkenntnis nicht an Einbildung, oder gar unter Verwirrung zu leiden.

        Ich finde es sehr lobenswert was ihr macht!

        Liebe Daniela,
        es grüßt dich Lilo

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    • Liebe Lilo, ja…ich kann Dich gut verstehen. Gerade mit einer langen Krankengeschichte bleiben zusätzliche Verwundungen ja leider oftmals nicht aus, da kann ich ein Lied von singen!!! Und im Grunde ist es ja auch so, dass das was einen im Innersten bewegt in einen geschützten Rahmen gehört. In eine vertrauensvolle Beziehung zu einem anderen Menschen. Ja, auch ich denke oft, anderen Menschen geht es bedeutend schlechter als mir und das ist ja auch so. Der Gedanke daran lässt mich dann auch wieder dankbar auf das schauen was ich habe. Und trotzdem, das eigene Leid ist auch von Bedeutung und es schadet nicht sich diesbezüglich auch mal selbst liebevoll in den Arm zu nehmen. Oder noch besser, sich in den Arm nehmen zu lassen. Du bist uns/mir jederzeit in der Gruppe willkommen , von dort aus kann man sich auch per PN austauschen, wenn die Gruppe sich zu groß „anfühlt“ Liebe Grüße erstmal , Daniela . P.S. als schwierig empfinde ich das was Du schreibst übrigens nicht, eher als von meiner Seite aus absolut nachvollziehbar….

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  6. Liebe Daniela,

    Danke für dein Verständnis!
    Es ist gut zu wissen wo man sich in einer besonders hoffnungslosen Lage hinwenden kann. Ich hoffe niemals in solch eine Situation zu geraten – wo ich mir nicht mehr selber helfen kann.
    Eines steht jedoch fest, in meinem Alter arbeitet die Zeit sowieso gegen mich.
    Die Frage ist allerdings nicht wann, sondern wie. Du verstehst sicher was ich meine.

    Liebe Grüße, Lilo

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    • Liebe Lilo,
      ich glaube zumindest erahnen zu können was Du meinst und es tut mir in der Seele weh. Ja, ich verstehe!!! Auch mir hilft schon alleine die Tatsache zu hören/zu lesen, dass ich mit meiner Geschichte nicht alleine bin, es bewahrt auch mich davor das Gefühl zu bekommen nicht ganz bei Sinnen zu sein. Gerade deshalb ist Austausch so wichtig, genau dies war der Grund dafür die Gruppe/die Initiative ins Leben ins Leben zu rufen. Ich weiß, das Facebook ein zweischneidiges Schwert ist und auch ich habe Vorbehalte. Die Gruppe halten wir deshalb geschlossen und wir achten sehr sorgfältig darauf, dass es nicht zu Übergriffen kommt.
      Du bist auf jeden Fall jederzeit willkommen, auch gerne per PN

      Ganz liebe Grüße,
      Daniela

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